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Auszug aus „Mein Geständnis (M/f)“:
Ich war machtlos, hilflos, verzweifelt. Kontrolle war mein Leben und
nun schien ich sie zu verlieren, freiwillig. Unser Codewort lag auf
meinen Lippen, doch ich konnte es nicht sagen. Ich wollte es nicht
sagen. Damit wären die Schmerzen vorbei gewesen, aber auch ein
jahrelanger Traum.
Nie werde ich den Augenblick vergessen, als ich nackt über seinen
Knien lag, als er mich nach vielleicht nur 15 Minuten der Schmerzen
streichelte, seine Hände wieder zärtlich waren und meinen Po
verwöhnten, als wäre es nie anders gewesen. Sein Gesichtsausdruck
machte mich sprachlos, und es war der innigste Moment, den ich bis
dahin erlebt hatte, als seine Arme mich minutenlang einfach nur an
sich drückten. Er suchte genauso einen Halt wie ich.
Ich spürte wie ich zitterte, wie ich vor Erleichterung weinte und die
ganze Anspannung langsam von mir abfiel. Die Härte seiner Schläge war
zu Wärme geworden, die meinen ganzen Körper überflutete. Als er mich
dann auf das Bett legte und meinen Po mit einer kühlenden Salbe
verwöhnte, glaubte ich zu schweben.
Ein Traum war Wirklichkeit geworden! Vielleicht anders, als ich es
erwartet hätte, aber dafür umso schöner. Ich begann es zu lieben. Die
ganzen paradoxen Gefühle, den Schmerz vermischt mit Lust, Liebe mit
Hass, Verzweiflung mit Geborgenheit - Schmerz als Zärtlichkeit. Ich
war glücklich!
Das Leben hat so viele Facetten und immer nur die glitzernden, leicht
zu betrachtenden zu bewundern, reizt mich nicht. Ich nenne es eine
glückliche Fügung, dass meine Träume wahr wurden. Ohne danach zu
suchen, fand ich einen Mann, der mir bedingungslos sein Herz schenkte,
obwohl ich es zuerst nicht einmal wollte.
Auszug aus „Der Weinkeller (MF/f)“:
Es war absolut still in diesem Keller, unheimlich still. Claudias
Gedanken schwirrten umher und versuchten krampfhaft, einen Ausweg aus
dieser bizarren Situation zu finden. Was würde geschehen? Würde sie
vergewaltigt werden? Hier, in dieser Umgebung? Sie konnte es sich
nicht vorstellen, vor allem wollte sie es sich nicht vorstellen.
Sie hörte nun wieder dieses „Klick“, mit dem das Licht ausgegangen
war. Einen kurzen Moment freute sie sich darüber; doch dann wurde ihr
klar, dass es ihr mit verbundenen Augen ja nichts nützen würde. Sie
war sich sicher, dass das Licht wieder an war, jedoch änderte das an
ihrer Lage nichts. Sie hörte kleine Schritte, zwei verschiedene
Schritte. Die einen hörten sich nach Schuhen, nach männlichen Schuhen
an, das andere waren Geräusche von nackten Füßen. Es waren also zwei
Leute mit ihr im Weinkeller, mindestens zwei. Aber was wollten sie?
Claudia nahm ihr Herz in die Hand und fragte nun mit lauter,
energischer Stimme, wer denn da sei und was das Ganze solle. Sie
verlangte, dass man sie unverzüglich losmachen und aus dem Keller
führen solle.
Kaum hatte sie ihre Sätze beendet, da hörte sie die nackten Füße
hinter sie gehen und spürte einen heftigen Schlag auf ihrem Po. Sie
protestierte lautstark gegen diese Behandlung, bekam aber dafür noch
drei weitere Schläge. Sie entschloss sich, doch besser zu schweigen.
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